Wie lange Safari in Tansania?
Für eine klassische Safari ab Arusha sollten Sie mindestens fünf Tage einplanen. Wer die Serengeti sehen möchte, braucht sieben Tage, und acht bis neun Tage sind der beste Kompromiss aus Erlebnis, Fahrzeit und Preis. Ab zehn Tagen lässt sich Sansibar sinnvoll anhängen, ab zwölf Tagen bleibt Raum für Kultur, den Norden der Serengeti oder ein ruhigeres Tempo.
Kürzer geht es per Flug oder als Tagestour: Unsere Fly-In-Safaris ab Sansibar bringen Sie in zwei Tagen in einen Nationalpark und zurück, ab Arusha sind Tagessafaris in den Tarangire oder den Arusha-Nationalpark möglich.
Wichtig: Alle Angaben verstehen sich inklusive An- und Abreisetag. Eine Sieben-Tage-Safari sind sieben Tage vor Ort, nicht sieben volle Tage im Nationalpark.
Welche Dauer passt wozu?
| Dauer | Das ist möglich | Das passt nicht mehr |
|---|---|---|
| 1 Tag | Tagessafari ab Arusha in den Tarangire oder den Arusha-Nationalpark | Alles mit Übernachtung im Park |
| 2 Tage | Ein Nationalpark mit einer Nacht, Anreise per Flug ab Sansibar | Alles, was längere Fahrzeit braucht |
| 5 bis 6 Tage | Tarangire, Lake Manyara und Ngorongoro-Krater | Serengeti |
| 7 Tage | Plus zentrale Serengeti oder Ndutu | Standorttage, Norden der Serengeti |
| 8 bis 9 Tage | Serengeti mit mehr Nächten, ruhigeres Tempo, zur Kalbungszeit auch Ndutu statt Seronera | Ein zweites Reiseziel wie Sansibar |
| 9 bis 10 Tage | Nördliche Serengeti mit den Flussüberquerungen | Ohne Inlandsflug bleiben zwei reine Fahrtage übrig |
| 10 bis 12 Tage | Safari plus Sansibar, oder mehr Tansania mit Kultur und Norden | Beides zusammen in Ruhe |
| 14 bis 16 Tage | Safari, Sansibar und Zeit an beiden Orten | — |
Alle Angaben verstehen sich inklusive An- und Abreisetag. Wenn wir von sieben Tagen sprechen, meinen wir sieben Tage vor Ort. Warum das einen Unterschied macht, steht im nächsten Abschnitt.
Was ein Safaritag wirklich ist
Eine Sieben-Tage-Safari sind keine sieben vollen Tage im Nationalpark. Der erste und der letzte Tag gehören der Anreise und der Abreise. Das ist kein Trick, sondern Absicht: Wir planen diese beiden Tage bewusst als Puffer, damit die Reise nicht an einer verspäteten Maschine hängt.
Der erste Tag
- Die meisten Verbindungen aus Europa landen zwar morgens, dann war man aber die ganze Nacht unterwegs
- Vom Kilimanjaro Airport zur Unterkunft sind es eine bis anderthalb Stunden
- Dieser Tag dient dem Ankommen: schlafen, essen, sortieren
- Er ist zugleich unser Puffer, falls ein Flug oder ein Koffer sich verspätet
- Am nächsten Morgen starten Sie ausgeruht, statt im Jeep einzuschlafen
Der letzte Tag
- Wir planen ihn grundsätzlich als Transfertag, ohne Programm
- Rückflüge gehen zu ganz unterschiedlichen Zeiten, das lässt sich nicht verallgemeinern
- So kommen Sie sicher zum Flughafen, auch wenn unterwegs etwas dazwischenkommt
- Wir gehen an dieser Stelle bewusst kein Risiko ein, ein verpasster Interkontinentalflug wiegt schwerer als ein zusätzlicher halber Safaritag
Wenn wir von einer Sieben-Tage-Safari sprechen, meinen wir sieben Tage vor Ort, davon in der Regel fünf volle Tage im Gelände. Sagen Sie uns Ihre Flugzeiten, bevor Sie buchen, dann stimmen wir die erste und die letzte Nacht darauf ab und rechnen Ihnen vor, was in Ihrem Zeitfenster tatsächlich möglich ist.
Warum die Entfernungen die Dauer bestimmen
Tansania ist groß. Die Nationalparks im Norden liegen nicht nebeneinander, und genau daraus ergibt sich die sinnvolle Mindestdauer einer Route.
| Strecke | Fahrzeit |
|---|---|
| Kilimanjaro Airport bis Arusha | 1 bis 1,5 Stunden |
| Arusha bis Tarangire-Nationalpark | ca. 2,5 Stunden |
| Arusha bis Lake Manyara | ca. 3 Stunden |
| Tarangire bis Karatu | ca. 1,5 Stunden |
| Karatu bis zum Ngorongoro-Gate | ca. 45 Minuten |
| Karatu bis zentrale Serengeti (Seronera) | ca. 3,5 Stunden |
| Seronera bis Ndutu (südliche Serengeti) | ca. 3 Stunden |
| Seronera bis Kogatende (nördliche Serengeti) | ca. 4 Stunden |
| Zentrale Serengeti zurück nach Arusha | ca. 8 Stunden |
Alle Angaben sind Richtwerte ohne Stopps. Auf Safari fährt man selten durch: Unterwegs wird beobachtet, fotografiert und Pause gemacht, dadurch dauert eine Etappe in der Praxis länger. Entscheidend ist die letzte Zeile. Die Rückfahrt aus der zentralen Serengeti nach Arusha kostet einen kompletten Tag. Genau deshalb ergibt die Serengeti erst ab sieben Reisetagen Sinn, und genau deshalb kann ein Inlandsflug diesen Tag zurückgeben.
Die Dauern im Einzelnen
5 bis 6 Tage: der solide Einstieg
In fünf bis sechs Tagen sehen Sie Tarangire, Lake Manyara und den Ngorongoro-Krater. Das sind drei sehr unterschiedliche Landschaften mit hoher Tierdichte und kurzen Wegen dazwischen. Die Big Five sind hier realistisch, nur Nashörner bleiben Glückssache. Die Serengeti lassen wir bewusst weg, für sie fehlt in dieser Zeit schlicht der Platz. Wer sie trotzdem hineinquetscht, verbringt zwei Tage im Auto.
7 Tage: mit Serengeti
Sieben Tage sind die kürzeste Dauer, in der die Serengeti wirklich Sinn ergibt. Allein die Rückfahrt nach Arusha dauert rund acht Stunden, dieser Tag muss in der Route Platz haben. Zwei Nächte in der zentralen Region um Seronera, dazu Ngorongoro und Tarangire auf dem Hin- oder Rückweg. Diese Route ist unsere meistgebuchte, weil sie fast alles zeigt, ohne dass die Reise zur Fahrerei wird.
Ndutu statt Seronera: die Alternative im Süden
Von Januar bis März steht die Große Migration in der Ndutu-Region der südlichen Serengeti. Dann ist es dort deutlich lohnender als in der zentralen Serengeti, und die Anfahrt ist sogar kürzer. In dieser Zeit tauschen wir Seronera gegen Ndutu, ohne dass die Reise länger werden muss. Wer im Februar kommt, sieht dort die Kalbung, eines der beeindruckendsten Naturschauspiele überhaupt.
8 bis 9 Tage: der beste Kompromiss
Mit acht oder neun Tagen fällt der Druck aus der Route. Sie bleiben eine Nacht länger in der Serengeti, haben einen Standorttag ohne Kofferpacken und können auf Sichtungen reagieren, statt weiterfahren zu müssen. Wenn Sie uns fragen, welche Dauer wir selbst wählen würden: diese.
9 bis 10 Tage: der Norden der Serengeti
Von Juli bis Oktober zieht die Migration in den Norden, zu den Flussüberquerungen am Mara River. Dieses Gebiet liegt weit: von der zentralen Serengeti sind es noch einmal rund vier Stunden, und der Rückweg nach Arusha dauert entsprechend länger. Ohne Inlandsflug gehen dafür zwei Tage nur für die Strecke drauf, deshalb planen wir den Norden erst ab neun bis zehn Tagen. Mit einem Flug zurück nach Arusha lässt sich einer dieser Tage zurückgewinnen.
Zur 10-Tage-Route mit Flussüberquerungen
10 bis 12 Tage: Safari plus etwas anderes
Ab zehn Tagen passt eine zweite Reisephase dazu. Entweder Sansibar mit Strand und Stone Town, oder mehr Tansania: der Norden der Serengeti zur Zeit der Flussüberquerungen, Begegnungen mit Maasai und Hadzabe, eine Kaffeeplantage, eine Fußsafari.
Zur 10-Tage-Route mit Sansibar
14 bis 16 Tage: ohne Kompromisse
Zwei Wochen sind kein Luxus, sondern die Dauer, in der eine Fernreise nach Tansania ihr volles Potenzial entfaltet. Genug Zeit für die Serengeti, für Sansibar und dafür, an den schönsten Orten einfach zu bleiben. Für Hochzeitsreisen ist das die Länge, die wir am häufigsten planen.
Ein bis zwei Tage: Tagessafari oder Flug
Mehrtägige Safaris ab Arusha beginnen bei uns erst bei fünf Tagen, weil darunter die Fahrzeiten den Erlebniswert auffressen. Für kürzere Zeitfenster gibt es zwei Wege.
Tagessafari ab Arusha: Wenn Sie ohnehin in Arusha sind, etwa vor oder nach einer Kilimandscharo-Besteigung, lohnt ein Tagesausflug in den Tarangire oder in den Arusha-Nationalpark. Der Tarangire ist der stärkere Park, der Arusha-Nationalpark liegt näher und erlaubt eine Fußsafari.
Fly-In-Safari ab Sansibar: Wer seinen Urlaub am Meer verbringt und trotzdem Tiere sehen möchte, fliegt morgens in einen Nationalpark und ist am nächsten Tag zurück am Strand. Zu den Fly-In-Safaris
Was die Dauer sonst noch beeinflusst
Unsere Routen nach Dauer
| Route | Dauer | ab, pro Person bei 2 Reisenden |
|---|---|---|
| Fly-In-Safari ab Sansibar | 2 Tage | 1.249 € |
| Tarangire, Manyara und Krater | 5 Tage | 1.395 € |
| Mit zentraler Serengeti | 7 Tage | 2.399 € |
| Best of Tansania | 9 Tage | 3.399 € |
| Safari und Sansibar | 10 Tage | 2.599 € |
| Safari und Sansibar | 14 Tage | 3.659 € |
Alle Preise pro Person bei zwei Reisenden, jeweils inklusive An- und Abreisetag. Zu viert oder zu sechst wird es pro Person deutlich günstiger, weil sich Jeep und Guide auf mehr Schultern verteilen. Tagessafaris ab Arusha rechnen wir individuell. Alle Routen im Überblick
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