Nationalparks in Tansania: Alle Safari-Parks im Überblick
Welcher Park passt zu Ihrer Reise? Hier sehen Sie, wo die Parks liegen, was sie besonders macht und wann sie sich am meisten lohnen.
Wo Safari in Tansania? Norden und Süden im Überblick
Die meisten Safaris in Tansania führen in den Norden. Serengeti, Ngorongoro-Krater, Tarangire, Lake Manyara und der Arusha Nationalpark liegen nah beieinander und sind von Arusha aus gut auf der Straße erreichbar. Dazwischen liegen Lake Natron und Lake Eyasi, zwei Salzseen für alle, die Landschaft und Kultur abseits der bekannten Routen suchen.
Im Süden warten Nyerere, Ruaha und Mikumi. Sie sind weniger besucht und werden meist per Kleinflugzeug angeflogen.
Die eine beste Safari-Route gibt es nicht. Welche Parks zu Ihnen passen, hängt von Reisezeit, Budget, verfügbaren Tagen und Ihren Wünschen ab. Auf dieser Seite finden Sie alles für eine erste Auswahl, und bei allem Weiteren beraten wir Sie gern persönlich.
Wir stellen Ihnen die passenden Parks zusammen und melden uns mit einem persönlichen Vorschlag.
Wo die Parks liegen
Die Karte zeigt die Parks im Norden und die wichtigsten Strecken ab Arusha. Ein Klick auf einen Park führt zur jeweiligen Seite
Welcher Park passt zu Ihnen?
Wählen Sie, was Ihnen auf Ihrer Safari am wichtigsten ist.
Die Große Migration erleben
Die Herden sind das ganze Jahr in der Serengeti unterwegs, aber nicht immer am selben Ort. Entscheidend ist Ihr Reisemonat: Die Übersicht zur Reisezeit weiter unten zeigt, wo die Herden ungefähr stehen.
Löwen, Leoparden und Geparden
Die zentrale Serengeti rund um Seronera ist das ganze Jahr eine sichere Wahl für Raubkatzen. Dazu passt der Ngorongoro-Krater, wo auf engem Raum sehr viele Tiere leben.
Große Elefantenherden
Der Tarangire ist der Park für Elefantenliebhaber. Am stärksten ist er von Juni bis Oktober, wenn sich die Herden am Fluss sammeln. Übernachten können Sie in unserem eigenen Kijani Camp im Park.
Viel erleben in wenigen Tagen
Tarangire und Ngorongoro-Krater liegen nah an Arusha und lassen sich in wenigen Tagen gut verbinden. Der Arusha Nationalpark passt sogar als einzelne Tagestour.
Safari zu Fuß
Im Arusha Nationalpark gehen Sie mit einem bewaffneten Ranger zu Fuß an Giraffen vorbei bis zu einem Wasserfall. Im Tarangire sind Walking Safaris und Nachtsafaris ebenfalls möglich.
Menschen und Kultur
Im Ngorongoro-Schutzgebiet leben Massai mit ihren Herden neben den Wildtieren, ganz in der Nähe liegt die Olduvai-Schlucht. Am Lake Eyasi begegnen Sie den Hadza, einem der letzten Jäger- und Sammlervölker Afrikas.
Abseits der bekannten Routen
Am Lake Natron und am Lake Eyasi sind Sie weit weg vom Safari-Verkehr. Noch einsamer sind die Parks im Süden, die Sie per Kleinflugzeug erreichen.
Safari ab Sansibar
Von Sansibar fliegen Sie direkt in die Parks: in den Tarangire mit einer Nacht in unserem Kijani Camp oder für vier Tage in den Norden. Auch die Parks im Süden erreichen Sie von Sansibar aus per Kleinflugzeug.
Die fünf Parks im Norden im Vergleich
| Park | Ideal für | Ab Arusha | Empfohlen |
|---|---|---|---|
| Serengeti | Große Migration, Raubkatzen | ca. 8 Std. bis Seronera, Flug möglich | mindestens 2 Nächte |
| Ngorongoro-Krater | viele Tiere auf engem Raum, Nashörner | ca. 4 Std. | 1 Kratertag, 1 Nacht |
| Tarangire | Elefanten, Baobabs, Walking Safari | ca. 2,5 Std. | mindestens 1 Nacht |
| Lake Manyara | Grundwasserwald, Rift Valley | ca. 3 Std. | halber Tag |
| Arusha Nationalpark | Einstieg, Walking Safari | 1 bis 1,5 Std. | Tagestour |
Reine Fahrzeiten ohne Pausen und Pirschfahrten. Alle Strecken finden Sie in unserer Übersicht der Fahrzeiten in Tansania.
Alle Nationalparks im Überblick
Die klassische Nordroute
Fünf Parks, die nah beieinander liegen und sich ideal zu einer Rundreise ab Arusha verbinden lassen.

Serengeti NationalparkZentrale Serengeti, Norden, Westen, Ndutu
Afrikas berühmtester Nationalpark: endlose Grasebenen, die Herden der Großen Migration und Löwen, Leoparden und Geparden das ganze Jahr. Für die meisten unserer Gäste der Höhepunkt der Reise.
Zur Serengeti →
Ngorongoro-KraterNgorongoro-Schutzgebiet
Eine riesige Caldera voller Tiere. Auf engem Raum sehen Sie an einem Tag erstaunlich viel, auch Nashörner sind hier recht häufig zu sehen.
Zum Krater →
Tarangire Nationalpark
Der Park für Elefantenliebhaber: große Herden, uralte Baobabs und deutlich weniger Fahrzeuge als in der Serengeti. Mit unserem eigenen Kijani Camp.
Zum Tarangire →
Lake Manyara Nationalpark
Ein ganz anderes Ökosystem: Grundwasserwald, offenes Grasland und ein Sodasee am Fuß der Steilwand des Rift Valley. Ideal als Zwischenstopp auf dem Weg zum Krater.
Zum Lake Manyara →
Arusha Nationalpark
Der perfekte Einstieg, gut eine Stunde von Arusha: zu Fuß zu den Giraffen, Colobusaffen im Bergwald und der Mount Meru im Blick.
Zum Arusha Nationalpark →Die Regionen der Serengeti
Die Serengeti ist so groß, dass sich ihre Regionen deutlich unterscheiden. Wo Sie übernachten, hängt vor allem vom Reisemonat ab.

Nördliche SerengetiKogatende, Mara-Fluss
Hier queren die Herden den Mara-Fluss. Abgelegen, mit eigenem Flugfeld und weniger Fahrzeugen als auf der kenianischen Seite.
Mehr zum Norden →
NdutuSüdliche Serengeti
Kalbungszeit der Gnus auf den kurzgrasigen Ebenen, mit vielen Raubkatzen. Außerhalb der Saison sind die meisten Camps geschlossen.
Mehr zu Ndutu →
Große MigrationDer Weg der Herden
Millionen Gnus und Zebras ziehen im Jahreslauf durch Serengeti und Masai Mara. So sind Sie zur richtigen Zeit in der richtigen Region.
Zur Großen Migration →Seen und Kultur
Zwei Salzseen im Rift Valley, für alle, die Landschaft und Begegnungen abseits der bekannten Routen suchen. Beide liegen außerhalb der Nationalparks.

Lake NatronNahe der Grenze zu Kenia
Abgelegener Salzsee mit Flamingos, Wasserfällen und dem aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai als Kulisse. Rund sieben Stunden Fahrt ab Arusha.
Mehr zum Lake Natron →
Lake EyasiSüdwestlich von Karatu
Hier leben die Hadzabe als Jäger und Sammler und die Datoga. Rund 1,5 Stunden ab Karatu, gut mit dem Ngorongoro-Krater zu verbinden.
Mehr zum Lake Eyasi →Die Parks im Süden
Weniger besucht, sehr ursprünglich und mit wenigen Fahrzeugen. Sie erreichen die Parks im Süden per Kleinflugzeug ab Dar es Salaam, Sansibar oder Arusha. Diese Reisen planen wir auf Anfrage.

Nyerere NationalparkFrüher Teil des Selous
Der größte Nationalpark Tansanias, 2019 aus einem großen Teil des Selous Game Reserve gebildet. Flusslandschaft am Rufiji mit Seen und Seitenarmen.
Zum Nyerere →
Ruaha NationalparkZentrales Tansania
Weit, abgelegen und ruhig. Bekannt für Elefanten und Raubkatzen entlang des Great Ruaha River.
Zum Ruaha →Mikumi NationalparkMkata-Ebene
Offene Ebenen mit Giraffen, Zebras, Büffeln und Elefanten. Kompakt und gut für eine kurze Safari im Süden.
Zum Mikumi →André Bellert-Atzorn, Gründer von Arusha SafarisFür die erste Safari ist die Kombination aus Tarangire, Ngorongoro-Krater und Serengeti kaum zu schlagen: drei ganz unterschiedliche Parks, und jeder Tag bringt etwas Neues.
Besuchen Sie lieber weniger Parks und nehmen Sie sich in jedem mehr Zeit. Safari heißt nicht, möglichst viele Orte abzuhaken, sondern die Natur bewusst zu erleben.
So planen wir Ihre Route
- Der Reisemonat entscheidet, wo Sie in der Serengeti übernachten. Von Mitte Dezember bis Ende März geht es in unseren 7- und 8-Tage-Safaris nach Ndutu statt in die zentrale Serengeti, zum gleichen Preis.
- Ein ruhiger Start ohne lange Fahrt: Arusha Nationalpark oder Tarangire als erster Safaritag.
- Zurück aus der Serengeti fliegen statt fahren: Das spart einen langen Fahrtag, auf Wunsch geht es direkt weiter nach Sansibar.
Beste Reisezeit für jeden Park
Tansania lohnt sich das ganze Jahr. Wann welcher Park am stärksten ist, zeigt die Übersicht. Für die Große Migration kommt es auf die Region der Serengeti an.
Alle Zeitangaben sind Richtwerte, die Herden folgen dem Regen. April, Mai und November sind Regenmonate und gehören zur Nebensaison. Dann ist es grüner, ruhiger und unsere Safaris sind günstiger. Mehr dazu auf unserer Seite zur besten Reisezeit.
Klassische Kombinationen
So verbinden unsere Gäste die Parks am häufigsten. Jede Route passen wir an Ihre Wünsche an.

5 Tage, der kompakte Einstieg
Tarangire, Lake Manyara und Ngorongoro-Krater in fünf Tagen. Ideal, wenn die Zeit knapp ist.

7 Tage, die Klassiker
Tarangire, zentrale Serengeti und Ngorongoro-Krater. Von Mitte Dezember bis Ende März mit Ndutu statt Seronera.

8 Tage, Big Five Safari
Tarangire mit einer Nacht in unserem Kijani Camp, dazu Serengeti und Ngorongoro-Krater.

9 Tage, Best of Tansania
Alle fünf Parks im Norden, vom Arusha Nationalpark bis in die Serengeti.

Große Migration und Rivercrossing
Fünf Nächte Serengeti, zwei davon im Norden am Mara-Fluss für die Flussquerungen.

Safari und Sansibar
Tarangire, zentrale Serengeti und Ngorongoro, danach Stone Town und Strandtage in Kendwa.
Lieber ganz individuell? Wir stellen Ihre Parks passend zu Reisezeit, Budget und Wünschen zusammen.“ Alle Routen finden Sie in unserer Übersicht der Safaris.
Warum mit Arusha Safaris?
Zuhause in Arusha
Wir haben Büros in Arusha und in Berlin. Die Parks, Pisten und Camps im Norden kennen wir aus eigener Erfahrung, nicht aus dem Katalog.
Unser eigenes Camp
Im Tarangire führen wir das Kijani Camp. Hochwertig, mit nur wenigen Zelten und zu einem ehrlichen Preis, weil wir es selbst betreiben.
Persönlich geplant
Keine Reise von der Stange: Wir stellen Parks, Camps und Tempo nach Ihren Wünschen zusammen. Vor der Abreise melden wir uns persönlich mit den letzten Infos und Tipps.
FAQ
Wie viele Nationalparks gibt es in Tansania?
Gut 20, verwaltet von der Nationalparkbehörde TANAPA. Die Zahl hat sich in den letzten Jahren mehrfach geändert, weil Wildreservate zu Nationalparks aufgewertet wurden, darunter 2019 der Nyerere Nationalpark. Für eine Safari sind vor allem die Parks im Norden und einige im Süden interessant.
Ist der Ngorongoro-Krater ein Nationalpark?
Nein. Der Krater gehört zum Ngorongoro-Schutzgebiet (Ngorongoro Conservation Area), das eine eigene Behörde verwaltet und UNESCO-Welterbe ist. Anders als in den Nationalparks leben hier Massai mit ihren Herden. Auch Ndutu und die Olduvai-Schlucht liegen im Schutzgebiet.
Muss es immer die Serengeti sein?
Nein. Mit weniger Zeit oder kleinerem Budget sind Tarangire und Ngorongoro-Krater eine sehr gute Kombination: große Elefantenherden, Baobabs und ein Krater voller Tiere, ohne die lange Fahrt in die Serengeti. Genau so ist unsere 5-Tage-Safari aufgebaut.
Wie viele Parks schaffe ich in einer Safari?
In fünf Tagen schaffen Sie Tarangire, Lake Manyara und den Ngorongoro-Krater. In sieben Tagen haben sich Tarangire, Ngorongoro-Krater und Serengeti bewährt. Mit neun Tagen kommen Lake Manyara und der Arusha Nationalpark dazu.
Wie sind die Straßen zwischen den Parks?
Bis zum Ngorongoro-Gate fahren Sie auf Asphalt, danach auf Pisten. Innerhalb der Parks zählt jede Fahrt als Pirschfahrt, die Strecke ist also schon Teil der Safari. Ihr privater Jeep hat keine Kilometerbegrenzung. Alle Strecken finden Sie in unserer Übersicht der Fahrzeiten in Tansania.
Wie erreiche ich die Parks im Süden?
Am besten per Kleinflugzeug ab Dar es Salaam, Sansibar oder Arusha. Nyerere, Ruaha und Mikumi gehören nicht zu unseren festen Routen, wir planen sie gern auf Anfrage.
Sind die Parkgebühren im Reisepreis enthalten?
Ja. Bei allen unseren Safaris sind die Parkgebühren im Reisepreis enthalten, ebenso die Kratergebühr für den Ngorongoro-Krater.
Welche Parks passen zu Ihrer Reise?
Erzählen Sie uns, wann Sie reisen und was Sie erleben möchten. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags mit einem unverbindlichen Routenvorschlag.
Arusha Safaris bringt Sie zu den Highlights.
Sie planen eine Reise nach Tansania, Sie möchten eine Safari machen? Dann senden Sie uns unverbindlich eine Nachricht oder rufen Sie an.
Wir beraten Sie gerne!
