Nördliche Serengeti
Tausende Gnus und Zebras am Ufer des Mara-Flusses, Krokodile im Wasser und dann der Sprung: Die Nördliche Serengeti ist der Ort für die berühmten Flussquerungen der Großen Migration.
Die Nördliche Serengeti: Hier quert die Migration den Mara
Ganz im Norden der Serengeti, an der Grenze zu Kenia, fließt der Mara-Fluss durch eine weite, hügelige Graslandschaft. Etwa von Juli bis Oktober ziehen die Herden der Großen Migration hierher und queren den Fluss, oft mehrmals hin und zurück.
Das Zentrum der Region ist Kogatende mit seinem kleinen Flugfeld. Hier liegen die meisten Camps, und von hier sind die Querungsstellen am Fluss gut zu erreichen.
Der Norden ist abgelegen und weit von Arusha entfernt. Genau das macht ihn besonders: Sie erleben eines der größten Naturschauspiele Afrikas, mit deutlich weniger Fahrzeugen als auf der kenianischen Seite in der Masai Mara
Wir planen Ihre Tage am Mara-Fluss passend zur Reisezeit und melden uns mit einem persönlichen Vorschlag.
Warum die Nördliche Serengeti?
Die Flussquerungen
Wenn die Herden in den Mara-Fluss springen, ist das einer der spannendsten Momente, die eine Safari bieten kann. Für viele unserer Gäste der Grund für die ganze Reise.
Mehr Ruhe am Fluss
Auf der tansanischen Seite sind deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs als in der Masai Mara. So erleben Sie die Querungen ohne Gedränge am Ufer.
Weite, abgelegene Landschaft
Sanfte Hügel, offenes Grasland und der grüne Uferwald am Mara. Der Norden fühlt sich weiter und wilder an als die bekannten Gebiete im Zentrum.
Yasir Sumra, Co-Gründer von Arusha SafarisPlanen Sie mindestens zwei Nächte im Norden ein. Eine Flussquerung ist nie garantiert, und mit mehr Zeit am Fluss steigen Ihre Chancen deutlich.
Ehrlich gesagt ist der Norden der teuerste Teil einer Safari. Aber wer die Querungen einmal erlebt hat, vergisst sie nicht.
Gut zu wissen
- Aus dem Norden zurückzufliegen lohnt sich auf jeden Fall. Es spart einen langen Fahrtag, ist aber auch nicht ganz billig.
- Vom Flugfeld Kogatende geht es auf Wunsch direkt weiter nach Sansibar, ohne Umweg über Arusha.
- Die meisten unserer Gäste verbinden den Norden mit der zentralen Serengeti auf dem Weg dorthin.
Die Flussquerung am Mara
Die Herden sammeln sich am Ufer, manchmal zu Tausenden. Oft warten sie stundenlang, laufen hin und her, ziehen sich wieder zurück. Dann wagt ein Tier den Sprung, und plötzlich folgt die ganze Herde durch das Wasser, vorbei an Krokodilen.
Wann und wo eine Herde quert, entscheiden allein die Tiere. Eine Querung ist deshalb nie garantiert. Ihr Guide kennt die Stellen am Fluss und hat Erfahrung damit, wo sich das Warten lohnt. Mit zwei oder mehr Nächten stehen Ihre Chancen von Juli bis Oktober gut.
- Wann ca. Juli bis Oktober
- Wo Mara-Fluss bei Kogatende
- Garantie keine, die Tiere entscheiden
- Unsere Empfehlung mindestens 2 Nächte
Beste Reisezeit für die Nördliche Serengeti
Der Norden lohnt sich vor allem, wenn die Migration dort ist: etwa von Juli bis Oktober. Außerhalb dieser Monate ist es im Norden sehr ruhig, dann empfehlen wir andere Regionen der Serengeti
Alle Zeitangaben sind Richtwerte. Die Herden folgen dem Regen, die Übergänge sind fließend. Wo die Migration in den übrigen Monaten ist, sehen Sie auf unserer Seite zur Großen Migration.
Was Sie im Norden sehen
Von Juli bis Oktober prägen die Herden der Migration den Norden: Gnus und Zebras, so weit das Auge reicht. Wo so viele Tiere sind, sind auch die Jäger nicht weit. Löwen und Hyänen folgen den Herden, im Fluss lauern Krokodile.
Im Mara selbst leben viele Flusspferde. Dazu kommen Elefanten, Giraffen, Büffel, Topis und Gazellen, die das ganze Jahr im Norden leben.
- Migration Gnus, Zebras
- Jäger Löwen, Hyänen
- Im Fluss Krokodile, Flusspferde
- Außerdem Elefanten, Giraffen, Büffel
Was Sie im Norden erleben
Pirschfahrten am Fluss
Mit Ihrem privaten Guide im 4x4-Jeep entlang des Mara. Sie bestimmen, wie lange Sie an einer Querungsstelle warten.
Teil jeder SafariBallonsafari
Bei Sonnenaufgang über die Herden und den Mara-Fluss schweben, danach Frühstück im Busch.
550 € pro Person →
So kommen Sie in den Norden
Der Norden ist der entlegenste Teil der Serengeti. Auf dem Landweg fahren Sie über Tarangire, Ngorongoro-Krater und die zentrale Serengeti, unterwegs ist jede Fahrt im Park schon Safari. Reine Fahrzeiten ohne Pausen und Pirschfahrten:
- Arusha
- Tarangire Nationalparkca. 2,5 Std., Asphalt
- Karatu und Ngorongoro-Kraterca. 1,5 Std. und 45 Min.
- Seronera, zentrale Serengetica. 3 Std., Piste und Pirschfahrt
- Kogatende, Nördliche Serengetica. 4 Std., Piste und Pirschfahrt
Für den Rückweg empfehlen wir den Flug ab Kogatende. Er spart einen sehr langen Fahrtag, kostet aber auch etwas mehr.
Überhaupt ist der Norden der teuerste Teil einer Safari: Die Wege sind weit, die Gebühren höher, und die Flüge kommen dazu. Wir zeigen Ihnen im Angebot transparent, was der Norden kostet, und ob sich die zusätzlichen Nächte für Sie lohnen. Alle Strecken finden Sie in unserer Übersicht der Fahrzeiten in Tansania.
Unsere Unterkunftstipps im Norden
Vier Camps, die wir selbst kennen und gern empfehlen: zwei solide Tipps und zwei mit etwas mehr Komfort
Unsere Tipps
Gute Lage für die Querungen, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Africa Safari Serengeti Kogatende
Glamping-Zelte südlich des Mara, auch Familienzelte bis 6 Personen.

Safari Haven Migration Camp
Saisonales Zeltcamp mit 12 Zelten, im Norden zur Zeit der Querungen.
Etwas mehr Komfort
Für alle, die sich im Norden etwas mehr gönnen möchten

Serengeti North Wilderness Camp
Großzügiges Zeltcamp in der Nördlichen Serengeti mit viel Ruhe.

Heritage Mara Camp
Komfortables Zeltcamp im Norden der Serengeti, in der Mara-Region.
Safaris mit der Nördlichen Serengeti

Große Migration und Rivercrossing
Fünf Nächte Serengeti, zwei davon im Norden am Mara-Fluss für die Flussquerungen.

Große Migration und Sansibar
Tarangire, Krater, zentrale Serengeti und zwei Nächte am Mara, danach per Flug direkt aus dem Park an den Strand von Sansibar.

Ihre eigene Kombination
Sie bestimmen, wie viele Nächte im Norden, welche Camps und ob Sie fliegen oder fahren. Wir bauen die Reise darum herum.
Lieber ganz individuell? Wir planen Ihre Serengeti-Tage passend zu Reisezeit, Budget und Wunschregion. Individuelle Safari planen.
Gut kombinierbar mit der Nördlichen Serengeti
Zentrale Serengeti
Liegt auf dem Weg in den Norden. Das ganze Jahr wunderschön und mit vielen großen Raubkatzen.
Zur Serengeti →Ngorongoro-Krater
Eine Caldera voller Tiere. Der Kratertag gehört für die meisten Gäste fest zur Route in die Serengeti.
Zum Krater →Sansibar
Vom Flugfeld Kogatende direkt an den Indischen Ozean. Nach den Tagen am Fluss genau richtig.
Zu Sansibar →FAQ
Nördliche Serengeti oder Masai Mara?
Beide gehören zum selben Ökosystem, der Mara-Fluss fließt von Kenia nach Tansania. Die Herden queren ihn auf beiden Seiten. Auf der tansanischen Seite sind deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs, dafür ist die Anreise länger. Wir organisieren Safaris in Tansania und planen Ihre Querungen deshalb in der Nördlichen Serengeti.
Lohnt sich der Norden außerhalb von Juli bis Oktober?
Nur bedingt. Ohne die Herden ist der Norden sehr ruhig, und für die lange Anreise gibt es dann bessere Ziele. Von Mitte Dezember bis Ende März empfehlen wir zum Beispiel Ndutu mit der Kalbungszeit, das ganze Jahr über die zentrale Serengeti.
Sind die Parkgebühren im Reisepreis enthalten?
Ja. Bei allen unseren Safaris sind die Parkgebühren im Reisepreis enthalten.
Ihre Tage am Mara-Fluss
Wir planen Ihre Safari in den Norden passend zu Reisezeit und Budget und melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags mit einem unverbindlichen Vorschlag.
Arusha Safaris bringt Sie zum Mara-Fluss?
Sie planen eine Reise nach Tansania, Sie möchten eine Safari zum Rivercrossing machen? Dann senden Sie uns unverbindlich eine Nachricht oder rufen Sie an.
Wir beraten Sie gerne!
